Gutes Benehmen bringt Punkte

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Wer beim Vorstellungsgespräch auf seine Manieren achtet, ist im Vorteil. Denn Unternehmen schätzen Höflichkeit und Respekt – vor Kollegen genauso wie vor Kunden. Sondern damit, dass erstens das Zusammenleben in einer bunten Mischung von Mitarbeitern nur klappt, wenn sich alle an bestimmte Grundregeln halten. Wer das schon beim ersten Kennenlernen erkennen lässt, bringt die richtigen Voraussetzungen mit. Was aber, zweitens, noch viel wichtiger ist: In den meisten Unternehmen kommen die Mitarbeiter über kurz oder lang in Kontakt mit Menschen von außerhalb der Firma – Kunden, Lieferanten, Servicetechniker und so weiter. Denen gegenüber sind respektvolles Auftreten und Höflichkeit besonders gefragt.

  • das Grüßen der Anwesenden – wenigstens mit einer direkten Anrede. Händedruck nur dann, wenn er angeboten wird. Verneigungen sind unnötig, Hofknickse auch.
  • das ordentliche Erscheinungsbild, also vor allem eine saubere, der Umgebung angemessene Kleidung. Nicht jeder braucht Krawatte oder Kostüm, aber Badeschlappen, Shorts und Bikinitops sind auf jeden Fall fehl am Platz – genauso wie übertriebene Mengen und Größen von Schmuck. Seine Rastalocken muss zwar keiner in vorauseilendem Gehorsam kappen. Aber es kann sein, dass es Hinweise darauf gibt, dass derlei nicht erwünscht ist. Das muss man entweder akzeptieren oder sich neu umsehen.
  • Zuhören und ausreden lassen. Man bekommt einfach mehr mit und tritt nicht in Fettnäpfchen, weil man etwas falsch verstanden hat.
  • Fairness in Worten und Taten. Ehrliche Antworten kommen besser an als auswendig gelernte Sprüche. Wenn Du etwas nicht weißt oder draufhast, ist einfach nur fair, das zuzugeben. Wenn Dich ein Arbeitgeber haben will, wird er Dir anbieten, an solchen Schwächen zu arbeiten.